Seit Generationen haben die Menschen auf dem Makondeplateau (südlich vom Hospital, an der Grenze zu Mosambique), ein Wasserproblem. Da Wasser aus der Leitung nicht verfügbar ist, sammeln die Menschen Regenwasser in Zisternen, welches als Trink- und Brauchwasser genutzt wird. In der Trockenzeit reicht der Vorrat etwa bis August. Dann müssen die Menschen bis zum Beginn der nächsten Regenzeit im Dezember weite Wege zurücklegen, um Wasser zu holen. Oft wird das Wasser von Frauen oder von Kindern zu Fuß in die Dörfer getragen.
Dank großzügiger Unterstützung durch die Rotary Clubs Rohrschach-Arbon und Nürtingen-Kirchheim sowie die Abtei Uznach konnten wir ein Wasserprojekt realisieren.
Eine erste Bohrung in dem Dorf Chiwonga im Jahr 2024 war leider nicht erfolgreich – dafür konnten wenig später in dem etwa 10 km entfernten Ort Mitanga mit einer zweiten Bohrung eine Quelle erschließen, die mehr als 18.000 l Wasser pro Stunde liefern kann.
Das Wasser wird mit einer Solarpumpe an die Oberfläche befördert und zu Entnahmestellen in zwei nahegelegenen Dörfern gepumpt. Dort wird das Wasser zu einem günstigen Preis – ein Behälter mit 20 l kostet weniger als 4 cent – an die Dorfbewohner verkauft. Mit dem Erlös können laufende Kosten für Personal und Wartung getragen werden.
Seit Oktober 2025 funktioniert das System problemlos und wird von den Dorfbewohnern selbständig genutzt.
Die Lebensqualität und die hygienischen Verhältnisse der Menschen in den Dörfern werden damit entscheidend verbessert.